Kategorie Wasser

Kategorie-Sieger: Nicaragua

Nicaragua .... Kategorien-Sieger

Einreicher: AsoFenix
Projekt:
Ländliche Entwicklung und sauberes Trinkwasser

Nicaragua ist eines der ärmsten Länder Amerikas. Über 80% der ländlichen Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Green Empowerment hat gemeinsam mit Asofenix seit 2004 in den ländlichen Gegenden Nicaraguas Solarwasserpumpen und Systeme für erneuerbare Energieträger installiert. Weiters wird die Bevölkerung über die Notwendigkeit des bewussten Umgangs mit Natur aufgeklärt und auch für die Wartung der installierten System ausgebildet. Das Geld für die Wartung und den Betrieb organisieren sich die Dorfgemeinschaften selbst über einen lokal abgestimmten Tarif für die Benutzung.

Nepal

Einreicher: HELVETAS Swiss Intercooperation
Projekt:
Integriertes Wasserressourcen-Management – Projekt WARM

Das Projekt WARM (Water Resources Management) unterstützt die lokalen Behörden darin, die verfügbaren Wasserressourcen in ihren Gemeinschaften sozial gerecht zu verteilen, ökonomisch effizient zu bewirtschaften und optimal zu nutzen. Benachteiligte Dorfgemeinschaften in abgelegenen Regionen im Westen Nepals können dadurch ihren Zugang zu Trinkwasser und ihre hygienischen Bedingungen verbessern. Zusätzlich werden die Kompetenzen der Behörden und lokalen Dienstleistungsanbieter gestärkt, damit diese nachhaltig und nachfrageorientiert die Wasserressourcen bewirtschaften können. Weitere Ziele sind die verbesserte Gesundheit der Bevölkerung durch sauberes Trinkwasser und besseres Hygieneverständnis, Einkommensschaffung durch die Ausbildung von Kleinunternehmern und Brunnenmeistern, Verbesserung der Lebenssituation für die Frauen (die die Schwerarbeit des Wasserholens übernehmen) sowie der aktive Einbezug von Frauen und marginalisierten Bevölkerungsgruppen in die Gemeinschaft.

Ruanda

Einreicher: COVAGA Cooperative
Projekt:
Reinhaltung von Wasser und Verringerung der Armut durch Aberntung von Hyazinthen-Bewuchs auf Seen

Die COVAGA Cooperative versucht in einer groß angelegten Aktion im Bezirk Bugesera (Ruanda) das Problem mit den „dickstieligen Wasserhyazinten“ in den Griff zu bekommen. Die Pflanzen wuchern sämtliche Binnengewässer in Afrika zu. Eine Wasserhyazinthen-Decke verdoppelt ihre Fläche in nur zwei Wochen. Durch den Lichtmangel sterben andere Wasserpflanzen ab und auch die Fische sterben als Folge. Indem nun die Pflanzen aus den Flüssen entfernt werden, wird das Ökosystem der Flüsse nachhaltig geschützt. Zusätzlich werden durch die lokale Bevölkerung aus dem Pflanzenmaterial Taschen, Hüte, Schuhe, Handtaschen usw. erzeugt und damit neue Einkommensquellen eröffnet.