Heizen mit Strahlungswärme

Konventionelle Heizungssysteme basieren auf der Erwärmung von Luft. Bei Raumhöhen ab drei Metern wird dies problematisch, weil die warme Luft aufsteigt und sich (beispielsweise) an einer Hallendecke sammelt. Außerdem bewegen Warmluftheizungen ständig die Luft im Raum und wirbeln damit Staub auf.

Wenn Sie einzelne Bereiche in Ihrem Unternehmen unterschiedlich beheizen wollen, ist es nicht unbedingt notwendig, bauliche Maßnahmen zu treffen. Sie können Deckenstrahlplatten einsetzen. Deren Strahlungswärme wird vom Körper als angenehm empfunden - vergleichbar mit der Wärmewirkung der Sonne. Sie sind nahezu wartungsfrei und haben eine lange Lebensdauer. Da sie an der Decke montiert werden, stellen sie auch keine Hindernisse im Arbeitsbereich dar.

Deckenstrahlplatten haben viele Vorteile

Nach oben hin sind die Platten mit Isoliermatten ausgestattet. Somit entsteht keine Stauwärme unter der Decke. Da es zu keiner Luftumwälzung kommt, gibt es auch keine Staubaufwirbelung. Während sich bei Luftheizungen die warme Luft in den höheren Regionen sammelt, sorgen Deckenstrahlplattenheizungen für eine gleichmäßige Durchwärmung in allen Raumhöhen.

Deckenstrahlplatten können in geringen Höhen mit Vorlauftemperaturen von 35 Grad Celsius betrieben werden und eignen sich daher für Brennwert- und Niedertemperaturanlagen. In den Heizelementen selbst fließt Wasser.

Die optimale Regelbarkeit, die zonenweise beheizbaren Felder sowie der Strahlungseinfluss führen zu einer deutlichen Verringerung der benötigten Heizenergie. Es wird keine Antriebsenergie zur Wärmeverteilung (Ventilatoren) benötigt. Nachdem Strahlungswärme um etwa zwei Grad Celsius wärmer empfunden wird als herkömmliche, kann die Raumtemperatur abgesenkt werden. Eine Reduktion von einem Grad Celsius bringt bereits durchschnittlich sechs Prozent geringere Heizkosten.

Quelle: WIFI/WKO

Der Einsatz von Deckenstrahlplatten kann den Energieverbrauch für die Heizung reduzieren.