Passivhaushauptschule Brixlegg
Durch Sanierung und Ausbau zum Passivhaus
Planung: Architekturbüro DI Raimund Rainer
Die Hauptschule Brixlegg/Tirol wurde im Februar 2007 in Passivhausbauweise fertig gestellt. Behaglichkeit, Nachhaltigkeit, eingesparte Heizenergie und Klimaschutz sowie der Kostenfaktor waren die Eckpunkte dieser Sanierung. Auch städtebauliche Überlegungen spielten eine Rolle: Der neue quadratische Baukörper bildet ein zusammenhängendes kompaktes Quartier mit dem Schulhof, Polytechnikum und Kindergarten. Die Schule wurde über insgesamt vier Ebenen organisiert und über einen überdachten, dem Schulhof zugeordneten Eingangsbereich erschlossen.
Eine hoch gedämmte Gebäudehülle mit Passivhausfenstern (mit automatischer, außen liegender Fensterverschattung) sowie eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, schaffen die Voraussetzungen für den Passivhausstandard (Heizwärmebedarf kleiner 15 kWh/m2a). Die Schule ist selbstverständlich behindertengerecht gebaut – ein Lift verbindet alle Geschoße.
| Projekt | Schulsanierung Brixlegg |
| Größe | ca. 3500 m2 |
| Heizsystem | Heizung und Warmwasser durch Sonnenenergie |
| Kontrollierte Be- und Entlüftung |
| kompakte Bauweise |
| Passivhausfenster |
| hochwertige Gebäudehüllendämmung |
| automatisches Beschattungssystem |
| Verbrauch kWh/m2 a alt | nicht vergleichbar (gr. Umbau) |
| Verbrauch kWh/m2 a neu | 15 |
| Einsparung CO2-Ausstoß pro Jahr | nicht vergleichbar (gr. Umbau) |
Energiekosteneinsparung dank Ausbau - energieeffizientes Bauen macht es möglich.
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