Optimale Planung

Finanzierungsplan

Damit der Traum vom Haus nicht zum Alptraum wird, braucht man einen detaillierten Finanzierungsplan.
Er besteht aus: Eigenleistungen, Eigenmitteln, Förderungen, Bausparfinanzierungen und Bankfinanzierungen.

Dabei sollte man jedoch einige wichtige Schritte beachten.

Grundsätzlich gilt:

  • Beim Neubau Gesamtkosten mit einem Bauprofi abklären
  • Bei Sanierung den Zustand des Hauses überprüfen (Professionisten helfen dabei - Baumeister in Ihrer Wohnumgebung finden Sie z.B. hier.)
  • Achtung: In der Praxis sind die Kosten meist höher.
  • Daher: Sicherheitsreserve einplanen
  • Finanzierungsplan VOR Auftragserteilung festlegen
  • Abklären, wie viel vom Haushaltsbudget für mögliche Kredite zur Verfügung steht
  • Fördermöglichkeiten checken (Sanierung, Neubau)
  • Finanzierungsmöglichkeiten bei Bankinstituten checken
  • Ein mögliches Finanzierungspaket erstellen lassen: Direktdarlehen, Zinsenzuschüsse, Beihilfen etc.
  • Energiekennzahl des Gebäudes berechnen lassen (Niedrigenergiehaus, Niedrigstenergiehaus, Passivhaus)
  • Achtung: Seit 1.1. 2008 ist der Energieausweis für Gebäude erforderlich!
  • Dem Förderansuchen müssen u. a. die Baubewilligung und die errechnete Energiekennzahl beigefügt sein.
  • Vor Zusage der Förderung darf nicht gebaut werden.
  • Die Fördermittel werden ab Fertigstellung des Rohbaus inkl. Eindeckung zur Verfügung gestellt.

Wer gut plant, spart Zeit, Kosten und Ärger

Grundstücks-Check:

  • Beschaffenheit überprüfen (vor allem für Kellerbau wichtig!)
  • Lage prüfen (Helligkeit - entscheidet mit über die zukünftigen Heizkosten)
  • Wichtige Themen bei der Grundstücksauswahl: Aufschließung, Verkehrslage, Wasserversorgung, Kanalisierung, Versorgungsmöglichkeiten mit Strom, Erdgas, Telefonleitung und Kabelanschluss, aber auch Lärm, Gerüche und Abgase
  • Auf Bauordnung, Bebauungsplan und Flächenwidmungsplan der jeweiligen Region achten
  • Bei Gemeinde oder Bauträger nach den Erschließungskosten erkundigen
  • In vielen Fällen ist die Einwilligung der Nachbarn erforderlich
  • Vor dem Kauf ist ein Blick ins Grundbuch sinnvoll
  • Für Laien empfiehlt sich, einen Notar oder Rechtsanwalt zur Unterstützung heranzuziehen (Kaufvertrag, Eintrag ins Grundbuch)

Checkliste Planung:

  • Finanzierung klären (s.o.)
  • Informationen einholen (Messen besuchen, Häuser besichtigen, Gespräche mit anderen Bauherren, Professionisten,...)
  • Klärung der eigenen Bedürfnisse und Wünsche
    • Gebäudetyp (konventionell, mondern, Niedrigenergie,...)
    • Wie viele Personen sollen im Haus wohnen? Welche Bedürfnisse haben sie (Musikzimmer, Werkstatt,...)
    • Wohnbedürfnisse können sich im Lauf der Zeit ändern (barrierefreies Wohnen, Kinder werden flügge) - vorausschauend planen ("Generationenhaus")
    • Im Geiste schon einrichten: Wo sollen Elektroinstallationen und Wasseranschlüsse hin? Soll beispielsweise ein Installationsbus eingerichtet werden?
  • Grundplan erstellen
  • Professionellen Planer einbeziehen für endgültigen Hausplan - Profis in Ihrer Wohnumgebung finden Sie z.B. hier.
  • Achtung: Jede Planänderung kostet Geld und Zeit für neues Verfahren.
  • Kostenvoranschläge einholen – Vergleichen zahlt sich aus! (Professionisten finden Sie hier.)
  • Plan einreichen und Genehmigung abwarten (ausreichend Zeit für das Genehmigungsverfahren einplanen)

Der erste Schritt zum Eigenheim: eine umfassende Finanzierungsplanung.