Tipps zum sparsamen Fahren

Sprit sparendes Fahren bedeutet vor allem vorausschauendes Fahren.  Auf Komfort und Fahrspaß muss man also nicht verzichten. Beherzigt man die Tipps der Profis, ist es leicht, Kosten zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.


  • Nach dem Starten sofort losfahren:
    Im kalten Zustand braucht jeder Motor mehr Sprit. Den Motor daher nicht warmlaufen lassen, sondern schonend bis zur Betriebstemperatur warmfahren.
  • Im höchstmöglichen Gang fahren:
    Immer früh hoch und spät herunter schalten. Das Fahren mit hoher Motordrehzahl hebt den Spritverbrauch, deshalb sollte die Motordrehzahl während der Fahrt möglichst unter 2.000 U/min bleiben. Autofahrerclubs setzen sich auch auf EU-Ebene dafür ein, dass die Automobilindustrie Anzeigen im Auto vorsieht, die den optimalen Zeitpunkt zum Schalten signalisieren. Technisch ist das leicht machbar und sollte gerade in Zeiten hoher Spritpreise rasch zur Verfügung stehen, meinen Experten.
  • Vorausschauend und flüssig fahren:
    Wer genügend Abstand zum Vordermann hält, ist sicherer unterwegs und kann Geschwindigkeitsunterschiede eleganter ausgleichen. Häufiges Bremsen und Gasgeben frisst Sprit.
  • Die passende Geschwindigkeit wählen:
    "Die meisten Autos haben den günstigsten Verbrauch zwischen 60 und 80 km/h im höchsten Gang", wissen Experten. Bei zunehmender Fahrgeschwindigkeit nimmt der Verbrauch durch den steigenden Luftwiderstand zu.
  • Die Motorbremswirkung nutzen:
    Die Motorbremse hat den Vorteil, dass man bergab und in Rollphasen gleichzeitig bremsenschonend und Sprit sparend fährt. "Man sollte die Motorbremse also bei jeder Gelegenheit nutzen, so z. B. beim Annähern an eine rote Ampel", raten die Profis.
  • Im Stand Motor abschalten:
    Wenn man z. B. am Bahnübergang länger im Auto warten muss, sollte man den Motor abstellen. Ein Laufen am Stand verbraucht sinnlos Kraftstoff und belastet die Umwelt.
  • Dachträger nach dem Urlaub abmontieren: Die Vorteile moderner, strömungsgünstiger Karosserien gehen durch Dachträger verloren und der Verbrauch steigt bei höheren Geschwindigkeiten bedeutend.
  • Reifendruck kontrollieren:
    Der Luftdruck in den Reifen sollte öfters kontrolliert werden. Zu niedriger Druck lässt den Reifen schneller verschleißen und treibt den Spritverbrauch in die Höhe. Vor der großen Urlaubsfahrt und bei schwerer Beladung muss der Reifendruck bei den meisten Autos leicht angehoben werden.
  • Keine unnötigen Lasten "spazieren führen":
    Sprit spart, wer ab und zu das Auto entrümpelt und die Schneeketten im Sommer aus dem Kofferraum entfernt. "100 kg können bis zu 0,6 Liter/100 Kilometer Mehrverbrauch ausmachen", rechnen Experten vor.
  • Klimaanlage & Co:
    Klimaanlagen, Standheizung und andere Spritverbraucher nur wenn nötig einschalten.
  • Regelmäßig das Auto auf den technisch einwandfreien Zustand überprüfen:
    Ein verdreckter Luftfilter, alte Zündkerzen oder eine fehlerhafte Elektrik reduzieren die Motorleistung und treiben den Verbrauch gewaltig in die Höhe. Bei Dieselmotoren führen verstellte Einspritzpumpen oder verschlissene Einspritzdüsen zu mehr Spritverbrauch. "Deshalb mindestens einmal jährlich ein Service durchführen oder die optimale Motoreinstellung überprüfen lassen", raten die Automobilclubs.

Auch preisbewusstes Tanken entlastet die Brieftasche

Infosystem SPRIT: In Zeiten steigender Kraftstoffpreise birgt auch die richtige Auswahl der Tankstelle ein hohes Sparpotenzial. Als Unterstützung bieten Autofahrerclubs das Internet-Infosystem, wo man schnell und tagesaktuell die nächstgelegene günstigste Tankstelle finden kann. Preisabfragen sind sortiert nach Kraftstoffsorte, Bundesland oder Ort möglich. Wer über keinen Internetzugang verfügt, erhält alle Daten auch bei den Hotlines der Autofahrerclubs.

Übrigens: Wie viel CO2 Ihr Fahrzeug im Jahr produziert, können Sie mit dem CO2-Rechner herausfinden.


Quelle: ÖAMTC

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